150 Jahre - MGV HARMONIE BREMERVÖRDE - von 1859 e.V.  
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( Letzte Änderungen des Internetauftritts: 28.10.2018 )
Vor    allem    in    den    vergangenen Wochen    hatten    die    mehr    als    30 Sänger      gemeinsam      mit      ihrer Chorleiterin    Marie-Luise    Baabe unter   anderem   mit   einem   Proben - wochenende    an    dem    Programm gefeilt,   das   musikalisch   ein   breites Spektrum   abdeckte   –   von   Chor - klassikern     wie     „Dat     du     mien Leevsten    büst“    bis    zu    ambitio - nierten    Arrangements,    wie    bei - spielsweise   der   Sinatra-Evergreen „New     York,     New     York“,     von Bierzeltpop   mit   „Sweet   Caroline“ zu    zwei    Kompositionen    von    Jo - hann      Sebastian      Bach,      „Was Odem hat“ und „Freut euch alle“. Bei der Zusammenstellung der  Stücke zeigte sich allerdings, dass es trotz des Mottos bei dem Kon- zert inhaltlich weniger um  Kon-
sumwut    ging    als    um    männliche Befindlichkeiten.    Die    passenden Erläuterungen    dazu    lieferte    Mo - derator    Jörg    Schlewitt,    der    mit ironischen   Kommentaren   für   La - cher   sorgte:   Mal   ging   es   um   „Sen - sibilität   und   Emotionen“,   mal   um „Seelentiefe    und    Sehnsucht“    so - wie   um   „Freundschaft   und   Sau - fen“   –   und   in   Anspielung   auf   das Motto   „Ne   Tüte   toller   Töne“   ei - gentlich    immer    um,    laut    Schle - witt,   „eine   Truppe   tougher   Typen und eine total taktvolle Tante“. Letztere,   nämlich   Baabe,   zeigte durchgehend,    wie    souverän    sie „ihre“   Männer   als   Dirigentin   im Griff     hat.     Als     Gesangssolisten hatten   zudem   Stefan   Hoppe-Sey - ler   und   Stephan   Winter   ihre   be - sonderen     Momente,     unter     ande-
rem bei Ralph McTells „Streets of London“. Vor     allem     zwei     Programm - punkten   stachen   heraus:   zum   ei - nen   „Halleluja“,   mit   dem   die   Sän - gerin    Gali    Atari    zusammen    mit der   Gruppe   Milk   &   Honey   1979 den   Eurovision   Songcontest   –   da - mals   noch   Grand   Prix   d’Eurovisi - on   de   la   chanson“   –   für   Israel   ge - wonnen   hatte.   Begleitet   von   Ingo Stoevesandt   am   Klavier,   zeigte   die „Harmonie“,   wie   gut   ihr   diese   Mi - schung   aus   Jazz   und   Ragtimeak - zenten     lag.     Und     das     zeigte     sich
auch   an   den   Reaktionen   des   Pu - blikums.    Zum    anderen    sorgten die   Sänger   bei   „You’ll   never   walk alone“     mit     viel     Volumen     in     den Stimmen  für Gänsehaut. Einst Teil des  Rodgers-Hammerstein- Musicals    „Carousel“    hatte    sich die   elegische   Hymne   in   den   60er - Jahren    zur    Stadionmelodie    des engl isch e n Pr emier -L eague-Cl ubs FC   Liverpool   gemausert,   die   Har - monie   wiederum   läutete   mit   dem Stück   nicht   nur   die   Pause,   son - dern   auch   als   letzte   Zugabe   den Heimweg ein. Neben   dem   Organisationsteam, welches     das     Jahreskonzert     am Freitag   und   Samstag   auf   die   Bei  - ne    gestellt    hatte,    profitierte    der Männergesangverein      Harmonie auch    von    der    Zusammenarbeit mit   den   Berufsbildenden   Schulen Bremervörde,   denn   die   Auszubil - denden    der    einjährigen    Berufs - fachschule    Hauswirtschaft    sorg - ten   engagiert   für   das   Pausencate - ring.   Angesichts   dieser   Rahmen - bedingungen    änderten    auch    bei „You’ll    never    walk    alone“    ein knackender      Lautsprecher      und leichte     Startschwierigkeiten     bei „New York, New York“ nichts da - ran,   dass   sich   „Ne   Tüte   toller   - ne“    nicht    eine    Minute    als    Fehl - kauf entpuppte.
Chorkonzert aus der Tüte Bremervörde: Männergesangverein „Harmonie“ begeistert Publikum im Ludwig-Harms-Haus VON NINA BAUCKE BREMERVÖRDE. Mit dem Shoppen ist das so eine Sache: Nach dem  Kaufrausch in den Läden folgt zu Hause manchmal die Katerstimmung – die Bluse passt doch nicht so gut zu der Hose, und die ein paar Tage später folgende Kreditkartenabrechnung findet schamhaft den schnellsten Weg in die Rundablage. Volle Taschen im musikalischen Sinne übergab am Wochenende der Männergesangverein Harmonie an sein Publikum, denn das Ensemble präsentierte sein Jahreskonzert im Ludwig-Harms-Haus unter dem Titel „Ne Tüte toller Töne“. Von Ka- terstimmung konnte da keine Rede sein.
Die Sänger präsentierten „Ne Tüte toller Töne“: Zu einem Doppelkonzert unter diesem Titel hatte am Freitag und Sonnabend der Männergesangver- ein „Harmonie“ ins Ludwig-Harms-Haus in Bremervörde eingeladen. Fotos: Baucke
Chorleiterin   Marie-Louise   Baabe leitete „ihren“ Chor gewohnt sou - verän.

Bremervörder Zeitung 28. Mai 2018

MGV Harmonie dankt für Unterstützung

Für eine besondere Form der Nachwuchsfröderung hat sich krüzlich der MGV Harmonie entschieden. Tyark Wagenlöhner erhielt im Beisein der Eltern und seiner Schwester vom Vorsitzenden Viktor Sussek (links) eine kostenlose einjährige Mitgliedschaft. Sie ist Lohn für seinen Einsatz beim Konzert im Mai. Angesichts der „noch nicht ganz abgeschlossenen Stimmbildung“ des Ebersdorfers beginnt die Mitgliedschaft im Jahr 2028. Trotzdem freuen sich neben Schriftfhrer Gunter Vogt (rechts) auch alle anderen Snger schon jetzt ber den jungen Neuzugang. (bz)

Bremervörder Zeitung 23. Juni 2018

Anzeiger 24. Juni 2018

Foto: bz

Bremervörder Zeitung 23. August 2018

Reise führt Sänger

an den Jadebusen

MGV Harmonie unterwegs an der Nordsee

Informationen aus erster Hand: Kapitänleutnant Mark Baumert beschrieb den

Sängern der Harmonie die aktuellen Herausforderungen der  Bundesmarine.

                                                                                                    Fotos: bz

BREMERVÖRDE. Mit viel Sonne im Gepäck haben kürzlich zahlreiche Sänger der Harmonie einen pannenden Tagesausflug abseitsder wöchentlichen Proben unternommen. Per Bus ging es nach Wilhelmshaven und Jever inklu- sive eines Besuches der gleichnamigen Brauerei.    Den Ausflug hatte Vorstandsmitglied Arno Scheidgen organsiert, und der lotste die Sänger nicht nur in den Marinestützpunkt nach Wilhelmshaven, sondern auch in die bekannte Brauerei in
Jever. Das gefiel auch Fred Krüger vom befreundeten Erfurter Männerchor 1890, den die Bremer-vörder Sänger als „Ehrengast“ mit auf die Tour genommen hatten.    Im Marinestützpunkt Heppenser Groden stellte Kapitänleutnant Mark Baumert den Ostestädtern nicht nur seine aktuelle Einheit, die Einsatzfottille 2, sondern auch kurz die Historie der Marine und die des maritimen Standortes Wilhelmshaven vor.    Baumert beschrieb aber auch die
aktuellen politischen und militärischen Herausforderungen der  Bundesmarine. Ein Beispiel: Die Schiffstechnik, beispielsweise jene der Fregatten, die früher für den Einsatz auf Ost- und Nordsee konzipiert worden sei, müsste nun mit deutlich geänderten klima- tischen Randbedingungen im Mittelmeer oder am Horn von Afrika klarkommen.     Nach den trockenen Fakten des Vormittags stand für die Harmonie am Nachmittag mit der Besichtigung der Jever-Brauerei eine ganz besondere Art der kulinarischen Fortbildung auf
dem Programm. Dort erfuhren die Sänger nicht nur, dass jährlich bis zu 30000 Besucher einen Blick hinter die Kulissen der bekannten Marke werfen wollen. Sie konnten sich auch bei einer Besichtigung der eigentlichen Produk- tionsanlagen einen direkten Eindruck vom Umfang der traditionsreichen Herstel-lung des „Gerstensaftes“ verschaffen. Den stimmungsvollen Abschluss der lehrreichen Sänger- Exkursion, wie könnte es anders sein,  eine Verköstigung mit anschließendem Abendessen. (bz)

Die Sänger vor

Schiffen der

Bundesmarine.

Bremervörder Zeitung 21. September 2018

Es ist geschafft: Nach den Auftritten der beiden Chöre machen sich die versammelten Sängerinnen und Sänger in bester Laune auf die Heimreise an Fotos: bz / Hake
Zwei Chöre und ein Quartett MGV „Harmonie“ aus Bremervörde, „con brio“ aus Ebersdorf und „timbre“ singen auf Einladung des Chorverbandes
Bereits zum zehnten Mal veranstaltete der Chorverband im „Park der Gärten“ ein zweitägiges Treffen, an dem sich 21 Chöre und Gesangsgruppen beteiligten. Eingebettet in die abwechslungsreiche Gartenlandschaft, bot die überdachte Veranstaltungsbühne einen passenden Rahmen für die musikalischen Vorträge. Die zahlreichen Zuhörer erlebten eine große Bandbreite von Liedern aus der Region bis hin zu internationalen Pop- klassikern.    Da es der Veranstaltungsplan für die Bremervörder und Ebersdorfer Sänge- rinnen und Sänger gut meinte und deren Konzerte tatsächlich als letzte Vorträge am zweiten Tag vorgesehen hatte, konn-
ten sich beide Chöre zusammen mit dem Quartett, das mit Silke Potthast, Marie-Louise Baabe, Ingo Schneider und Stephan Winter in den beiden Ver- einen beheimatet ist, recht entspannt auf den Weg in Richtung Bad Zwische- nahn machen. Angesichts des sehr großzügigen Zeitplans verblieb nach dem Eintreffen ausreichend Gelegen- heit, die weitlufige Anlage mit ihren vielfältigen Gartenkonzepten zu erkun- den.    Das abwechslungsreiche Programm der zweitägigen Veranstaltung im Am- merland spiegelte sich auch im Reper- toire der Gesangsformationen wieder. So trug unter der Leitung von Marie-
Louise Baabe „con brio“ zunächst „Soviel Schwung“, „Sing sang song“, „Halleluja“, „Nessaja“, „Gabriellas Song“ sowie „Alleluja“ vor. Dem schloss sich die „Harmonie“, ebenfalls unter der Leitung von Marie-Louise Baabe, mit „Kinnertied“, „Sweet Caro- line“, „Carmencita“, „New York“, „Moskau“ und dem Fuball-Klassiker „You’ll never walk alone“ an.      Keine Zeit zum Durchatmen für die vier Mitglieder von „timbre“, die mit „For the longest time“, „Kuscheln“, „Hard to say I’m sorry“, „Liebe beim Finanzamt“, „Halleluja“ (Leonard Cohen), und dem „Vogellied“ den Zuhörern einen gewohnt abwechslungs-
reichen Mix aus internationalen Klassi- kern und unterhaltsamen Liedern boten. Das durchaus sprichwörtliche, große Finale bildete in Bad Zwischenahn schließlich ein gemischter Chor aus „con brio“ und der „Harmonie“, diri- giert von Marie-Louise Baabe. Mit „Tebje Pajom“, „As tears goes by“, „Hora Jerusalem“ und „Abendrot leuch- tet“ belohnten sich die beiden Chöre dabei nach der mehrwöchigen Probenar- beit nicht nur mit einer perfekten Kulisse an diesem späten Sommer- Nachmittag, sondern auch mit einer ebensolchen Leistung vor den Zuhörern. (bz)
BREMERVöRDE. Im Sport würde man davon sprechen, Leis- tung auf den Punkt abzurufen. So oder ähnlich können die erfolgreichen Auftritte des Männergesangvereins „Harmo- nie“ aus Bremervörde, dem Frauenchor „con brio“ aus Ebersdorf und dem Quartett „timbre“ beschrieben werden, die einer Einladung des Chorverbandes Niedersachsen-Bre- men nach Bad Zwischenahn folgten.
Die Wochen gemeinsamen Übens machen sich in einer stimmungsvollen Wiedergabe der einstudierten Lieder beider Chöre bemerkbar.